Interkulturelle Fortbildung und Weltmusik für  PädagogInnen in der Grundschule

Zielgruppe: GrundschulpädagogenInnen, MitarbeiterInnen aus dem schulischen Ganztag an Grundschulen, Musikschullehrkräfte – musikalische Vorkenntnisse nicht notwendig, aber hilfreich.

 

Beispiel Afrika

Musik. Lieder und Bewegungsspiele sind wunderbar geeignet, um nicht nur Kinder mit viel Freude an für sie bislang unbekannte Kulturen heranzuführen. Für LehrerInnen und ErzieherInnen gilt es, das Handwerk zu erlernen und die Informationen zu bekommen, die wichtig sind, Kinder in Schule und Kita für eine Weltmusik für Kinder zu begeistern, sie neugierig zu machen, ihnen zu zeigen, wie spannend es ist, über den eigenen Tellerrand zu schauen.

In den Klassen und Gruppen lernen und spielen bereits jetzt viele Kinder aus verschiedensten Kulturen zusammen. Viele unserer Nachbarn stammen aus verschiedenen Teilen der Welt.

Die Musik, Lieder und Spiele anderer Kulturen kennenzulernen, ist dabei genauso spannend wie die eigene, vielen nicht bekannte Kultur mit den anderen Kindern zu teilen.

Es gibt viele Gründe für eine Weltmusik für Kinder. Kinder lernen Unterschiede, aber auch Gleiches oder Ähnliches der verschiedenen Kulturen kennen. Das schafft bei ihnen eine positive Neugier und verhindert schon im frühen Alter die Empfänglichkeit für Stereotype und Rassismus.

Es ist faszinierend für Kinder, vom Alltag Gleichaltriger in anderen Kontinenten zu erfahren. Und es gibt eine Menge zu lernen. Was singen die Kinder? Wie spielen sie? Welche Spielzeuge besitzen sie?

Viele Kinder in den Ländern des Südens basteln sich ihr Spielzeug selbst. Sie spielen meist im Freien, oft sind es Geschicklichkeitsspiele, oft singen sie dazu, tanzen, klatschen.

Bewegung, Musik, Gesang und Spiele gehören in den meisten Kulturen der Welt zusammen. Und so ist eine Weltmusik für Kinder weit mehr als reine Musikvermittlung. Sie ist eine Form fantasievollen, interkulturellen Lernens. Sie beugt Rassismus und Fremdenfeindlichkeit vor, unterstützt das friedliche und freundliche Zusammensein von Kindern verschiedener Kulturen, Religionen, Hautfarben und Nationalitäten und dient somit auch der Gewaltprävention.

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Pit Budde und Josephine Kronfli laden ein, exemplarisch nicht nur musikalische Elemente aus verschiedenen Kulturen Afrikas kennenzulernen. Rhythmusspiele, Gesänge und Klatschspiele aus Sambia, Tansania, Äthiopien und Westafrika laden ein, sofort mitzumachen und spielerisch verschiedene afrikanische Sprachen kennenzulernen. Auch orientalische Lieder und Melodien aus anderen Teilen der Welt können vorkommen. Die Lieder sind meist bilingual in Deutsch und der jeweiligen Landessprache angelegt, so dass sofort klar ist, worum es geht.

Immer werden Lieder und Aktionen im Kontext der Ursprungskultur vermittelt um ein reines Konsumieren zu verhindern.

Es werden Call- und Response-Ideen, Bewegungslieder und Trommellieder, die leicht von Kindern angenommen werden, für die direkte praktische Umsetzung in den Klassen gelernt. Hinweise zum Bau von Trommeln, Kazoos und anderen Instrumenten aus afrikanischen Kulturen ergänzen den Kurs.

Auch ein kleiner Trommel-Workshop kann bei Bedarf in die Fortbildung integriert werden.

Das Ziel des Angebots  “ Interkulturelle Fortbildung und Weltmusik für PädagogInnen “ ist es, durch die Kombination aus eigenem Tun und Erleben, Reflexionen und Hintergrundinformationen einen emotional-musikalischen Bezug zu fremden Kulturen zu schaffen.


Auswertungsbericht der Landesarbeitsgemeinschaft Musik NRW e.V. im Auftrag der Stadt Münster:
„Karibuni-Weltmusik für Kinder-Festival, Workshops und Mimachkonzerte in sechs Münsteraner Grundschulen.“
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